THE STORY TO BE

    If a story is in you, 

    it has to come out.

 

Durch die unendlichen Weiten des Web hast du auf diese Seite gefunden. Das kann kein Zufall sein. Vielleicht hast du dich – wie ich – auf den langen und oft frustrierenden Weg gemacht, ein Buch zu schreiben. Vielleicht suchst auch du nach Antworten auf deine Fragen:

  • Wie wird aus meiner Idee ein fertiges Buch?
  • Wie entwickle ich eine Schreibroutine?
  • Wie schreibe ich spannende Dialoge?
  • Warum ist eigentlich alles Mist, was ich produziere?
  • Und wie schreiben eigentlich andere?

Um diese und viele andere Fragen geht es in meinem Blog. Ich setze mich aktiv mit dem auseinander, was ich zum Thema Schreiben lerne.

Talent ist überbewertet

As much as talent counts, effort counts twice.

Angela Duckworth

Ich glaube nicht, dass nur unglaublich talentierte Menschen schreiben können. Oder dass du nur etwas Vernünftiges aufs Blatt bringst, wenn dich gerade die Muse küsst. Meiner Meinung nach kannst du schreiben einfach lernen. Du musst es nur wollen. Der Weg zum fertigen Buch ist anstrengend. Er ist lang und du brauchst Ausdauer, um dieses Ziel zu erreichen. Ich habe mich auf den Weg gemacht: Ich lerne, wie aus einer Idee ein Buch wird. Dazu lese ich Schreibratgeber, höre Podcasts, mache Kurse, probiere Schreibprogramme aus – und natürlich schreibe ich auch.

Allerdings stelle ich oft fest, dass mir nicht gefällt, was ich geschrieben habe. Mal finde ich es langweilig, mal banal, mal kitschig – und oft peinlich. Vor allem im Vergleich mit dem, was andere Autorinnen so schreiben. Kurz: Mich plagen Selbstzweifel.

Der unsichtbare Prozess

Apfel

Birne

Natürlich schreibe ich nicht so viel schlechter als andere. Doch wenn ich Bücher lese, die um Längen besser sind als meine eigenen Geschichten, wankt mein Selbstbewusstsein. Das Problem ist: Ich vergleiche Äpfel mit Birnen. Als beginnende Autorin habe ich wenig Gelegenheit die Anfangsprodukte bereits veröffentlichter Autorinnen zu lesen. Die Bücher, die ich bewunderte, sind Endprodukte. Sie haben bereits einen langen Schreibprozess durchlaufen. An manchen wurde jahrelang geschrieben. 

Die meisten Schritte dieses Prozesses sind für die Leserinnen unsichtbar. Unsichtbar ist auch, ob Autorinnen während dieses Prozesses Hilfe bekommen haben und von wem.

  • Wie sieht eigentlich der Weg zum fertigen Buch aus?
  • Welche Schritte gehören zum Entstehungsprozess und wie lange dauern sie?

Ich möchte dich teilhaben lassen auf meinem Weg zum veröffentlichten Buch. Dazu zählt auch, dass ich dir meine schlimmen ersten Entwürfe zeige, meine peinlichen Gedichte, meine ungeschickten Schreibversuche. Schreiben ist vor allem ein (langer) Prozess. Mit diesem Blog möchte den Schreibprozess sichtbar machen.

Der steinige Weg

Ich gehöre nicht zu den disziplinierten Überfliegerinnen, die sich mal eben so hinsetzen und ein 500-seitiges Buch runterschreiben. Schon lange trage ich den Wunsch (und die Ideen) in mir, Bücher und Geschichten zu schreiben. Doch nur zu oft habe ich Projekte wieder abgebrochen. Meistens, weil die Geschichte langweilig wurde und ich nicht wusste, wie ich sie retten könnte – außer nochmal von vorne anzufangen. Es fehlte mir lange die Disziplin weiterzuschreiben, wenn dieser Punkt in der Geschichte erreicht war. Ich hatte das Gefühl: So ein Mist ist die Mühe nicht wert. Von diesem Gefühl habe ich mich mit Anfang 20 sehr leicht demotivieren lassen.

Schreiben ist Lernen

Zwanzig Jahre später habe ich meine Einstellung geändert. Jetzt gehe ich ans Schreiben heran, wie an mein Studium. Es gibt Dinge, die ich schon kann – und Dinge, die ich noch lernen muss, um meinen Traum vom Buch zu verwirklichen. Seit ich das Schreiben als Lernprozess betrachte, läuft es wesentlich besser. Das Neuschreiben von Texten sehe ich jetzt als Teil des Lernprozesses.

Find your way as a noodle.

Natalie Goldberg

Jede Autorin muss ihren individuellen Weg zum Schreiben finden. Es ist zwar interessant mehr über die Schreibroutinen anderer zu erfahren und ausprobieren lohnt sich. Aber letztlich gibt es kein Patentrezept. Du musst mit dem arbeiten, was du hast. Was nützt es, wenn andere morgens um 5 Uhr schreiben, du da aber müde bist? Am schönsten fand ich dazu das Zitat von Natalie Goldberg (Writing down the Bones). Wenn du die Disziplin einer weichgekochten Nudel hast, dann musst du lernen, deinen Weg als Nudel zu finden.

2020 habe ich es erstmals geschafft einen ersten Entwurf fertig zu schreiben. Das war ein Meilenstein für mich, auf den ich sehr stolz bin. Doch der Weg dorthin dauerte über ein Jahr und er war steinig. Noch immer habe ich Mühe damit, eine Schreibroutine zu finden, die für mich funktioniert. Und an schlechten Tagen fressen die Selbstzweifel meine Schreibmotivation auf.

Ich werde trotzdem weitermachen und nicht aufgeben. Mein Ziel: Ein Buch von der Idee bis zur Veröffentlichung bringen. In diesem Blog halte ich meine Lernergebnisse fest, schreibe über alles, was mir geholfen hat und lasse dich an meinen Entwicklungsschritten teilhaben – und hoffe, dass sie dich motivieren selbst zu schreiben.

Ein professioneller Schriftsteller ist ein Amateur, der nicht aufgegeben hat.

Richard Bach


Was dich erwartet

Da man Vieles nicht in Kursen, sondern autodidaktisch aus Büchern lernt, gibt es auf meinem Blog die Kategorie Lesen. Dort rezensiere ich Schreibratgeber & Podcasts – besonders ausführlich jene, die mir persönlich beim Schreiben sehr geholfen haben.

The more that you read, the more things you will know.

Dr. Seuss

The more that you learn, the more places you’ll go.

Dr. Seuss

Unter dem Stichwort Lernen berichte ich über meine Erfahrungen mit:

  • Schreibgruppen & Kursen
  • Programmen & Apps
  • Tipps gegen Blockaden
  • Vorschlägen zur Entwicklung Routinen
  • Menschen, die beim Schreibprozess unterstützen
  • Übungen, um das Schreiben systematisch zu verbessern

Die Geschichten, die sich daraus ergeben, veröffentliche ich unter Schreiben. Dabei zeige ich – wo es möglich ist – auch alle Schritte vom ersten Entwurf bis zum gedruckten Buch.