Kategorien
Praxis

Konkret schreiben

In dieser Übung geht es darum, Gefühle und Gedanken mithilfe der räumlichen Oberfläche anzudeuten.

Ziel

In dieser Übung geht es darum, einen Raum zu beschreiben – und dabei die Gedanken und Gefühle der betrachtenden Person einfließen zu lassen.

Aufgabe

Schreibe in der dritten Person. Beschreibe ein Haus aus dem Blickwinkel einer Mutter (oder eines Vaters), deren Tochter gerade einen Mann geheiratet hat, den die Mutter (oder der Vater) hasst. Erwähne dabei weder die Hochzeit selbst noch dass der Schwiegersohn verhasst ist. Konzentriere dich darauf, das Haus zu beschreiben, wie die Mutter (oder der Vater) es erlebt, nachdem die Tochter gegangen ist.

Beschreibe jetzt dasselbe Haus. Wieder aus dem Blickwinkel der Person, die du im Text davor gewählt hast. Dieses Mal ist die Mutter (oder der Vater) aber sehr glücklich mit der Entscheidung der Tochter. Erwähne auch im zweiten Text weder die Hochzeit noch die Gefühle des Elternteils direkt. Mache sie vielmehr deinen Leserinnen erlebbar, indem du das Haus beschreibst.

Zusammen sollten die beiden Texte etwa 600-750 Wörter lang sein.

Eigener Text

Ich fand diese Aufgabe nicht ganz so leicht. Wie findest du das Ergebnis?

Sad Place / Happy Place

Lass mir doch ein kurzes Feedback in den Kommentaren da. Gerne kannst du auch einen Link zu deinem Text posten – ich bin immer sehr neugierig, wie andere eine Schreibaufgabe angehen.

Anmerkung

Diese Schreibübung stammt aus dem Coursera-Kurs “The Craft of Style”, der Teil der Spezialisierung “Creative Writing” ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.